Aktuelle Baustelle

Meister-Pflicht und Bauherr-Sicherheit

Wann werden Bau-Handwerker erkennen, daß NUR SIE es sind,
die die Gesellschaft überleben lassen können !?!

Kein Gebäude funktioniert ohne wasserdichte Hülle,
aber Verwaltungen und Planer, die selten mit Wasser konfrontiert werden, glauben, daß man Bauwerke ohne besondere Kenntnisse 'funktions-tüchtig' erstellen kann ...
Die 'Strafe' für diese Missachtung muss dieselbe Gesellschaft zahlen, die die Bau-Qualitäts-Auflösung (Meister-Pflicht-Abschaffung) 'verordnet' hat !

'Abdichten' oder Absperren

kann man (trockene) Estriche gegen eindringendes Wasser von OBEN,
aber keine feuchten Estriche gegen Wasser-Dampf-DRUCK von UNTEN !

Schlechter Estrich wurde im nassen Zustand 'verfestigt', was den 'normal' notwendigen Trocknungs-Härtungs-Verlauf verzögerte.
Die DNS-Feuchtemessung zeigte an mehreren Messpunkten 2,8 - 3,5 DNS-% woraufhin der Bodenleger um Gewährleistungs-Freistellung bat.
Dann wurde die Ausgleichs-Spachtelmasse auf 600 von 12.000 m² aufgetragen, die schon nach 3 Tagen wieder aufgelöst abzuziehen war.
Warten (ohne Konventionalstrafen-Drohung) war angesagt, weil heizen und lüften zu unterschiedlich harten Schichten im Estrich geführt hätte.
Nach 6 Wochen 'normaler' Lüftung konnte die Ausgleichs-Spachtelmasse aufgetragen, und beschichtet werden, wonach bis heute KEIN Feuchteschaden entstanden ist.

19.09.16 um 09:30 :

Der Bodenleger meldet für den Zement-Estrich Bedenken an, weil die DNS-Mess-Ergebnisse zwischen 1,6 und 2,8 DNS-% liegen.
Der Klebstoff-Vertreter misst an der Baustelle (an 1 CM-Messpunkt) 0,8 CM-%.
Der Estrich-Hersteller sagt : 2,0 CM-% ist 'Belege-reif' !
... und der Bodenleger wundert sich, und versteht gar nichts mehr ...
Unsere Empfehlung :
NICHT verlegen, und (ohne Konventional-Strafen-Risiko) warten ...!
... bis an jedem Messpunkt 1,6 DNS-% (= Gew.-%) gemessen werden, und die riskante Wasser-Menge von 1,2 CM-%
(ca. 1.380 g / 1 m² / 5-cm-Estrich) auch an den höchst-Messpunkten verdampft ist und nicht mehr schädlich werden kann.