Aktuelle Feuchte-Wissenschaft

Ohne abstrakte Formeln funktionieren weder Mathematik oder Physik, noch Feuchte-Messgeräte !

Bau-Handwerker sollen prüfen, wie viel, ZU VIEL, Rest-Feuchte IN DER Estrichschicht steckt.
Ohne zuverlässigen Grenzwert sagt ihm 1 Mess-Ergebnis NICHTS,
und die falsche Grenzwert-Empfehlung kann ihn umbringen !

Es kommt demnach darauf an, zu wissen, welche Baustoff-Mischung, unter 'normalen' Rahmen-Bedingungen, bis zu welchem 'Trocken'-(Zustands)-Wert, austrocknen will, wobei mehr oder weniger Rest-Feuchte-Mengen für Mensch (Schimmel) und Material (Auflösung) gefährlich werden können.

Feuchte-Messgeräte müssen deshalb richtig kalibriert sein, und nachweislich genaue Mess-Ergebnisse liefern können.

Zur richtigen Kalibrierung brauchen wir eine abstrakte Formel die den 'normal erreichbaren' Trocken-Wert einer bestimmten Baustoff-Mischung beschreibt und berechnen lässt, dessen Trocknungs-Verlauf-Kurve an Feuchte-Messgeräten kalibriert werden kann.
Abweichende Trocknungs-Rahmen-Bedingungen können auf dieser Trocknungs-Basis-Kurve für unterschiedliche Rahmen-Bedingungen umgerechnet werden.

Die Formel für 'zu viel' Rest-Feuchte-Mengen lautet :
Gewicht der feuchten Probe ./. Gewicht der 'trockenen' Probe = REST-Feuchtegehalt

Der abstrakt anzunehmende Wert für den 'Trocken'-Zustand einer Baustoff-Probe leitet sich aus der durchschnittlich möglichen Trocknungs-Temperatur (20°C) und dem durchschnittlichen LuftfeuchteGehalt (55 % r.F.) ab, unter denen die Baustoff-Proben (als realistische Masse ! - nicht zerbröselt !) in der Nutzungsphase trocknen können.

Die sich bei Anwendung dieser abstrakten Formel ergebenden unterschiedlichen, Trocknungs-Verlauf-Kurven, können an DNS-Denzel-Feuchte-Messgeräten kalibriert werden, womit das DNS-Mess-Ergebnis >99 % genau sein kann !

Genaue Mess-Ergebnisse können nur zerstörungs-frei arbeitende (elektronische) Messgeräte leisten, weil jede Material-zerstörende Messmethode wichtige Feuchte-Mengen 'verduften' lässt, BEVOR sie wieder zur Messung eingesperrt werden können !

Gute Bodenleger hat die Estrich-Industrie mit dem CM-Unsinn schon 'aufgeräumt' !

'Angelernte' Bodenleger werden immer vorsichtiger, weil nicht genug Verwandtschaft 'aufzuräumen' ist !
Jetzt machen sich Maler und Schreiner daran, dieselben 'Erfahrungen' zu machen ...

19.09.16 um 09:30 :

'Wir wissen nicht, wo die Estrich-Mischungen hin-trocknen wollen.' (Mehrere Prüf-Institute weltweit).
... aber die Bodenleger brauchen den möglichen AFW (Ausgleichs-Feuchte-Zustands-Wert) HEUTE für die Beurteilung des Mess-Ergebnisses !
AFW wird nur an DNS-Denzel-Feuchte-Messgeräten für die meisten Estrich-Mischungen angezeigt !

August 2016:

Ein Bodenleger-Kommentar zur DIN 18365 sieht die CM-Messung und den 2,0 CM-%-Grenzwert für Bodenleger als 'geeignet' !?!
Warum wollen ausgerechnet Bodenleger das Rest-Feuchte-Risiko des Estrich-Legers übernehmen ???
So lange der Bodenleger die Estrichschicht (nach eigenem Ermessen) nicht 'abnimmt', hat er KEIN Rest-Feuchte-Risiko !

August 2015:

2,0  (0,5)  CM-%  sind genau so schlecht, wie 85 % KRL ...
- Beide haben mit 'Regeln der Technik' NICHTS zu tun !

Juni 2014:

Die ASTM-Norm (USA) F-2420, (KRL-Messung an Beton-Oberfläche - vergleichbar mit HM-Box) wurde wegen Unbrauchbarkeit der Mess-Ergebnisse ersatzlos zurückgezogen.

Januar 2010:

2,0 CM-% können nicht für ALLE Zement-Bindemittel 'Belege-reif' sein ! Seite 8 Grafik 6

Oktober 1997:

'Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die CM-Methode und das Widerstandsverfahren weder an den untersuchten Zementmörtelproben brauchbare Ergebnisse lieferten, noch für die Baupraxis eingesetzt werden sollten.'
(EMPA Zürich, Heim; Moser; Vergleich verschiedener Messverfahren bei Wassergehaltsmessungen an Zement- u. Anhydrit-gebundenen Estrich-Prüfkörpern unter Verwendung von direkten und indirekten Meßverfahren.)