Estrich - Rest-Feuchte

Der Bodenleger soll prüfen, wie viel Anmach-Wasser noch im Estrich steckt,
damit er entscheiden kann, ob diese Wasser-MENGE für seinen Belags-Aufbau geeignet ist, oder nicht.
Zu wenig Wasser lässt Baustoffe zerfallen.
Zu viel Wasser lässt Baustoffe (und Gesundheit) verschimmeln und verfaulen.
Der Estrichleger weis nicht, wie viel Wasser in jeder Estrich-Mischung steckt,
deshalb empfiehlt er : 2,0 (0,5) CM-% könnten für die meisten Estrich-Sorten gut genug sein.

Die "richtige" Wasser-Menge im Baustoff ist die Menge, die immer drin bleiben will,
die aber auch bei ansteigenden Temperaturen keinen wesentlichen, schädlichen Wasser-Dampf-DRUCK mehr erzeugen kann !

Die 20°C-Ausgleichs-Feuchte-Menge !

CM-Messung zeitgemäß ?


1974 Prof. Klopfer (Uni Stuttgart) zeigt Trocknungs-Vorgänge in Baustoffen. ('Wassertransport durch Diffusion in Feststoffen' ISBN 3-7625-0383-4)
1980 Prof. Nielsson (Uni. Lund) weist CM-Fehl-Messungen nach. ('Hygroscopic Moisture in Concrete' TVBM-1003/1-162)
1989 Prof. Klopfer (Uni. Dortmund) zeigt daß Wasser nicht zerstörend gemessen werden kann. ('Lehrbuch der Bauphysik' ISBN 3-519-15014-X)
1997 Dr. Kupfer (Uni. Weimar) schildert Feuchte-Mess-Verfahren und deren Anwendbarkeit. ('Materialfeuchte-Messung' ISBN 3-8169-1359-8)
1997 EMPA-CH '...daß die CM-Methode ... keine brauchbaren Mess-Ergebnisse geliefert hat, und nicht für die Baupraxis eingesetzt werden sollte'.
2009 SV Strehle '...die Bestimmung der Restfeuchte mit dem CM-Messgerät keine allgemein auswertbaren Ergebnisse liefert' (techn. Gutachten Nr. 1220409)
2009 Dr. jur. Nickl '... ist die CM-Methode nicht vorgeschrieben und auch nicht bindend'. (AZ 04043/09) 2012 DIN 18560-4 belastet Estrichleger mit der Herstellung der 2,0 CM-%-Belege-Reife'. Bodenleger müssen dies nur prüfen !

Für "alte" CEM-I-Zement-Sorten und Anhydrit-Sorten ausreichend, kann sie "moderne" Bindemittel wie CEM-II-Zement-Sorten nicht ausreichend genau (immer gefährlich niedrig !) messen.
Niemand macht sie gerne.
In Amerika ist sie (wegen leicht entzündlicher Gas-Produktion) auf Baustellen verboten.
In Deutschland ist sie Bauartrechtlich nicht zugelassen !
Keiner weis, wo die CM-Probe entnommen werden soll. (Am Heiz-Estrich möglichst garnicht !)
Jeder weis, daß das CM-Mess-Ergebnis keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten kann.
BAM - Fraunhofer - Prüf-Institute fragen, gegen welchen Trocken-Wert das CM-Mess-Ergebnis geprüft werden soll !
0,3 CM-% ist genau so gut wie 2,0 CM-%, weil niemand weis, wie viel Wasser das ist !

Es soll der noch "freie" Wasser-Anteil im Zementsteinkorn gefunden werden, der ggf. gefährlich werdend, verdampfen kann. (Rest-Feuchte-Menge verdampft = Wasser-Dampf-Druck unter Belag !)

 

CM

DNS

Mess-Ergebnis 2,0 % 2,0 %
ungefährliche Ausgleichs-Feuchte-Menge ? ? ? 1,2 %   (lt. DNS-Belege-Reife-Listen)
noch gefährliche Rest-Feuchte-Menge ? ? ? 0,8 % = 920 g in 1 m² / 5-cm-Estrich

Ist 0,3 CM-% (~0,4 L / 1 m² / 5-cm-Estrich) trocken genug, wenn der FliessAnhydrit-Heiz-Estrich auf 0,0 CM-% (die bei einer 0,3 %-Fehler-Quote des CM-Messgerätes garnicht gemessen werden können) austrocknen, und dabei mehr als 0,3 L / m² hoch-alkalisches Anmach-Wasser gefährlich verdampfen lassen will ?

Ist 1,8 CM-% (~2,2 L / 1 m² / 5-cm-Estrich) trocken genug,
wenn der Zement-Heiz-Estrich auf 0,0 CM-% austrocknen, und dabei mehr als 2,2 L / m² gefährlich verdampfen lassen will ?

Ist 2,0 CM-% (~2,4 L / 1 m² / 5-cm-Estrich) trocken genug,
wenn der "Normal"-Zement-Estrich auf 0,8 CM-% austrocknen, und dabei mehr als 1,2 L / m² gefährlich verdampfen lassen will ?

Alle anderen Estrich-Sorten sind SONDER-Estriche, die mit besonderen Grenzwerten beurteilt werden müssen (siehe auch DNS-Belege-Reife-Listen).

An der Unkenntnis des un-gefährlichen Ausgleichs-Feuchte-Gehaltes einer Estrich-Schicht ändert auch die jüngste DIN-Norm 18560-4 nichts, und der Bodenleger wird im Schadensfall trotz Anwendung der "Plastik-Tüten-Norm" schuldig gesprochen, weil man ihm 10 mögliche CM-Mess-Fehler nachweisen kann !

Hoffentlich sind Sie dann nicht Gegner des RA Kuschel , der dies geschrieben hat :
"Viele, auch leistungsfähige, Bodenlegerbetriebe hat das Festhalten an der CM-Methode und den bekannten Grenzwerten schon in den Ruin getrieben !

Rest-Feuchte messen geht erst dann, wenn das Messgerät den Ausgleichs-Feuchte-Wert der Estrich-Masse "kennt" ! (richtig kalibriert ist).

CM-Messung kein "Stand der Technik" ...

(das 5-ym-kleine Zementsteinkorn wird von den 1-2-3-4-cm-grossen CM-Stahlkugel nicht (zur Messung der darin enthaltenen Gel-Poren-Feuchtigkeit) aufgeschlagen, weil es zwischen den 1-mm-Sandkörnern garnicht getroffen wird !) (Messgenauigkeit max. 20 % !)

... und keine "allgemein anerkannte Regel der Technik" !

können Schadens-Meldungen "Bewährung" vortäuschen ?

CM-Messung zeitgemäß

 

Rechtsgutachten

 

 

 

"... Hier wird eine baustellentaugliche, nachvollziehbare, Feuchte-Messmethode angeboten, die seit mehr als 15 Jahren bei mehr als 4.000 Anwendern schadens-freie Bodenbeläge ermöglicht hat.

 

Wie schräg die "CM-Regel" wirklich ist ... lesen Sie hier mehr...

 

Bedenken gegen CM-"Pflicht" anmelden

 

 

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