Um Feuchte messen zu können, muss das Messgerät wissen, was "trocken" bedeutet !

Zurück zur Natur führt nicht immer zum besseren Ergebnis        "Zurück zur Natur" führt nicht immer zum besseren Ergebnis !

 

Estrich-Feuchte messen ist besser als Estrich-Feuchte raten :

Vielfältige, offizielle, öffentliche, Informationen bestätigen folgenden Sachverhalt : Eine Estrichfläche (auch 5 m²) ist selten gleichmäßig trocken oder feucht.

Dies bedeutet, daß nur MEHRERE Feuchte-Messungen brauchbare Angaben über den Rest-Feuchte-Gehalt geben können ! EIN (zerstörendes) Messergebnis ist auch an kleinen Flächen NICHT repräsentativ verwertbar !

 

Estriche, die mit Zusatzmitteln hergestellt sind, können mit zerstörenden Feuchte-Messmethoden NICHT gemessen werden, weil die zerstörende Messtechnik das Zusatzmittel nicht "aufschliessen", und den dort "gebundenen" Wasser-Anteil (der bei Temperatur-Anstieg trotzdem verdampfen will) nicht erkennen kann !
Dies ist der Grund für häufige Feuchteschäden, die bei "guten" 1,4 CM-% Belege-Feuchte aufgetreten sind.

 

Estrich-Feuchte messen

CM-Methode

KRL-Methode

DNS-Methode

Wie erkennt man Rest-Feuchte-Mengen im Baustoff ?

Feuchte-zerstörend ?,
Feuchte verdampft BEVOR sie gemessen wird !
Feuchte entweicht VOR der Messung, und stellt sich im geschlossenen Bohrloch nur sehr träge wieder ein. zerstörungs-frei
misst auch den Wasserdampf in den Baustoff-Poren !

Welche Umgebungs-Temperatur ist zur guten Feuchte-Messung erforderlich ?

Gerät und Probe möglichst über 10°C,
aber unter 25°C.
Sensor und Probe dauerhaft 20°C. zwischen -40°C und +80°C.
wenn das DNS-Messgerät lange Zeit im <10°C-PKW lag, einige Minuten an der Baustelle 'akklimatisieren' lassen.

Welche Messmethode ist zugelassen ?

Bauart-rechtlich NICHT zugelassen ! NICHT anerkannt. Stand der Technik.
Anerkannte Regel der Technik und des Fachs.

Welche Messmethode wird, von welcher Stelle, 'anerkannt'?

Gerichte 'anerkennen' (manchmal) das CM-Mess-Ergebnis - nicht die CM-Methode. (...wenn der Schaden schon entstanden ist, ist es egal, ob eine CM-Messung gemacht wurde !)
Gerichte bewerten nach dem Verursacher-Prinzip - Schadens-Verursacher ist eindeutig zu viel Rest-Feuchte im Estrich !
Das KRL-Mess-Ergebnis kann nicht 'anerkannt' werden, weil es keine genaue Referenz-Methode gibt. ...muss nicht 'anerkannt' werden, weil es bei Beachtung der vorgegebenen DNS-Grenzwerte keinen Feuchteschaden geben kann.

Ist elektronisch so gut wie CM ?

Calcium-Carbid kann die Wassermenge nicht messen !
CC kann das Wasser nur zu Acetylen-Gas vergasen lassen !
Ist elektronisch willkürlich kalibriert. Baustoffe werden mit elektro-magnetischen Kräften (Wasserstoffatom-"Anker") "zusammen-gehalten" ! Elektro-magnetische Kräfte kann man nur mit elektrischen Feldern, zerstörungs-frei messen !

Feuchte kann man nur messen, wenn man weiss, was "trocken" ist !

2,0 CM-% = 2,5 L / 1 m² / 5-cm-Estrich. 85 % relative Luftfeuchte = ? Wasser
bei welcher Temperatur ???
DNS-Messgeräte "kennen" den ungefährlichen 20°C-Ausgleichsfeuchte-Wert der meisten Estrich-Sorten !

Gelten 2,0 CM-% für ALLE Zementestrich-Sorten ?

ja, laut BEB und IBF können die meisten Zementestriche aber auf 1,0 CM-% austrocknen, und dabei ca.1,5 L Wasser gefährlich verdampfen lassen, wenn sie bei 2,0 CM-% "erlaubt" belegt werden ! Test-Ergebnisse :
Zeigt bei 60 % r.-F.-Umgebung
1,7 Gew.-% (15°C)
2,4 Gew.-% (25°C)
2,6 Gew.-% (40°C).
G-814 zeigt den ungefährlichen 20°C-Ausgleichsfeuchtewert, (grün/gelb-Wert) und mögliche Belege-Reife-Werte (gelb-Werte) für unterschiedliche Belags-Arten.

Messgenauigkeit bezogen auf ...



Wasser / Zement / Zuschlagstoff-Gewicht = max.20 % Wasser / Temperatur / Baustoff-Zusammensetzung- Gewicht = max.60 % Proben-Gewicht = >98 %

Wie genau ist eine Feuchtemessung an Estrichen mit Zusatzmittel ?

Estriche mit Zusatzmittel können mit zerstörenden Messmethoden  NICHT beurteilt werden, weil das im Zusatzmittel 'gebundene' Wasser nicht erkannt wird. (gefährlich niedriges CM-Messergebnis) Luftfeuchte-Entwicklung verringert sich wenn Estrich-Teile in Zusatzmittel-'Häutchen' eingelagert sind.
(gefährlich niedriges Mess-Ergebnis !)
G-814 "kennt" die Wechsel-Wirkungen der meisten Zusatzmittel mit entsprechenden Bindemitteln, und zeigt den Ausgleichsfeuchte-(Belege-Reife-)Sollwert

Wann ist vergüteter Estrich belege-reif ?

Herstellerangaben (CM-%) Luftfeuchte-Verhältnisse ändern sich (auch in der Estrich-Oberfläche) ständig. Wenn unter Nutzungs-Bedingungen kein Wasser mehr daraus verdampfen will.

Wie viel Wasser ist 2,0 CM-% ? - oder 85 % r.F. ?

2,5 L / 1 m² / 5-cm-Estrich. 85 % relative Luftfeuchte = ? Wasser,
bei welcher Temperatur ???
DNS-Messgeräte zeigen den ungefährlichen Soll-Wert, damit daran der gemessene, gefährliche Wasser-Anteil beurteilt werden kann !

Was ist besser ?

1 fragwürdige, zerstörende, Messung ? 1 fragwürdige, zerstörende, Messung ? oder, in der gleichen Zeit, 600 genaue DNS-Messungen ?

Estrichfläche 20 m² Feuchteunterschiede bis zu 2 %.
Wo wird gemessen ?

??? ??? überall !

Wie viele Messungen ?

Auf 100 m² 1 Messung ! noch nicht festgelegt. im 20-m²-Raum
= 4 Estrich-Mischungen
= 5 DNS-Messungen

Markierter Messpunkt im Heizestrich ??

2 pro Raum ??? (wenn überhaupt) der markierte Messpunkt ist schon 'entfeuchtet'. Egal – gemessen wird überall !

10 cm dicker Estrich

Querschnittsmessung mit CM ?
16,66 g von oben
16,66 g von mitte
16,66 g von unten ???
in 4 cm Tiefe 65%r.F.
in 6 cm Tiefe 75%r.F.
in 8 cm Tiefe 85%r.F.!
Wasser und Wasserdampf aus 25 cm (bzw.bis zur (trockenen) Dämmschicht wird gezeigt.

Wie gross wird das Loch ?

??? 10 mm MIT Randzonen-'Abdichtung' durch Bohrmehl ! Welches Loch ?
DNS misst Estrich-Masse
nicht Estrich-Loch !

Gemessene Estrichmasse

= 50 cm³ unbekannt. = 350 cm³

Wieviel Feuchtigkeit geht VOR der Messung "flöten" ?

bis zu 0,4 % unbekannt. Rest-Feuchte wird nicht 'frei-gesetzt'.

Anhydritestrich messen
oben – mitte – unten

3 Messungen ??? in 4 cm Tiefe 45%r.F.
in 6 cm Tiefe 55%r.F.
in 8 cm Tiefe 65%r.F.
Querschnittsmessung !

Querschnittsmessung

nicht wirklich möglich nur Querschnitts-Messung. NUR Querschnitts-Messung !

Wasserdampf

nicht gemessen. nur Wasser-Dampf. mitgemessen.

Luftfeuchtigkeit

??? entscheidend für die Bohrloch-Feuchtigkeit. wird VOR der Messung automatisch "aus"-kalibriert.

Kosten 1 Messung

= ca. € 30,- = in Schweden € 200,--. = € 00,04

Dauer 1 Messung

= 1800 Sekunden (30 Min.) im Bohrloch mind. 10 Std. Im PVC-Beutel nach 72 Tagen Versuch abgebrochen ! = 2 Sekunden

Wirtschaftlichkeit

1 Messung ca. € 30,- mehrere Anfahrten ca. € 200 ? 30 Messungen in 5-Min.-Baustellen-Besuch.

Wiederholungsmessung

nicht wirklich möglich.
anderes Loch !
'die feuchte Luft ist schon raus' ! jederzeit möglich  (durch Bauherrn / Lehrlinge)

wasserführende Rohre

??? ??? egal – werden NICHT mit-gemessen !

Gerätekontrolle auf Baustelle

sauberes Gerät ?
Dichtung i.O.?
Manometer genau ?
r.F.-Sensor ist nach wenigen Messungen verschmutzt und ungenau. Funktions-Prüfblock im Bereitschafts-Koffer.

Waage Genauigkeit

1 % (bei 51 g Einwaage = 0,2% Messfehler) muss nicht gewogen werden. ein zerstörungs-freies Messgerät wiegt ca. 250 Gramm !

Calciumcarbidmenge (ergibt mit Wasser = Acetylen-Gas)

zwischen 5,5 und 7 Gramm kein Calciumcarbid erforderlich. DNS-Messgeräte sind nicht gefährlich !

grobe Kieselsteine im Estrich

aussieben !
- bis zum 1-mm-Sand.
verringern die Luftfeuchte-Entwicklung im Bohrloch. auch Beton mit 32-er Korn messen

alle Stahl-Kugeln ?

4 St. N/A DNS-Messgeräte verfügen über stabilen Messfeldwandler.

Dichtung in Ordnung

??? Bohrloch und PVC-Beutel können nicht gut 'abgedichtet' werden ! Dichtungen sind was für Denker !

wie lange schütteln


2 + 1 + kurz nicht bewegen ! nicht schütteln !

Handschuhe  wegen Körperfeuchte

??? man müsste die KRL-Messung unter einer abgedichteten Glocke vornehmen. das DNS-Messgerät ist nicht schmutzig !

Explosionsgefahr ?

Raucher / Carbid N/A DNS-Messgeräte "explodieren" nur bei zu hoher Rest-Feuchte

Messergebnis – Manipulation durch

feuchte Hände, Spucke, kürzere, längere Wartezeit. Umgebungs-Temperatur, Umgebungs-Luftfeuchte, Sensor-Temperatur. O-Ton Beton-Hersteller :
'das DNS-Mess-Ergebnis ist zu genau - und damit für uns kontra-produktiv !

 

Darr-% - Material-zerstörend !

Die Trocknungs- oder "Darr"-Prüfung ist (für den minimalen Ausschnitt der Estrich-Masse) dann genau, wenn die Estrich-Masse trocken ist !
Die Estrich-Masse muss erst in Stein "verwandelt" (hydratisiert) sein, bevor sich eine prüfbare Ausgleichs-Feuchte-Menge eingestellt hat.
105°C-Trocknungs-Prüfungs-Ergebnisse können den überschüssigen Anmach-Wasser-Anteil NICHT darstellen, weil diese Prüfungen stets während der Härtungs-Phase angewandt werden.

 

CM-% - zerstörend !

Die CM-Messmethode ist eine Baustoff-, und damit Feuchte- (Wasser-Dampf-)-zerstörende Messmethode, weshalb die CM-Mess-Ergebnisse "nicht mit Trocknungs-Prüf-Ergebnissen verglichen werden können". (O-Ton CM-Bedienungs-Anleitung).
Der bekannte Umrechnungs-Faktor von CM-% + 1,5 = Darr-% "passt" nur im Bereich des Belege-Reife-Zustands (den niemand beziffern kann !), und wenn die Darr-Prüfung (siehe auch Darr-Prüfung oben) bei 105°C an CEM-I-Bindemittel angelegt wurde !

 

KRL (Korrespondierende Relative Luftfeuchte) - zerstörend !

Mit dem DNS-G-815-Messgerät kann man auch Luft-Feuchte-Messungen im Bohrloch oder in einem PVC-Beutel durchführen, jedoch sollten die r.F.-Mess-Ergebnisse NICHT für die Beurteilung des Rest-Feuchte-Gehaltes einer Estrich-Mischung herangezogen werden !
Die wichtigsten Gründe :
Der KRL-Sensor kann werksseitig nicht genau genug kalibriert werden ! (Messgenauigkeit +/- 2% r.F.)
1°C Temperatur-Schwankung während der (Langzeit-?) Messung = 5 % r.-F.-Unterschied.
Die KRL-Messmethode weist ähnliche Messfehler-Möglichkeiten auf, wie die CM-Messmethode.
(... mehr...).

 

DNS-% zerstörungs-frei !

DNS-Mess-Ergebnisse basieren auf Baustellen-gerechten Härtungs/Trocknungs-Verlauf-Kurven, die für jede Baustoff-Mischung am DNS-Feuchte-Messgerät hinterlegt wurden.
Da diese Trocknungs-Verlauf-Kurven zunächst bei 20°C ermittelt, und danach bei 42° künstlich getrocknet, hergestellt wurden, bezeichnen wir DNS-Denzel-Mess-Ergebnisse als "DNS-%".

DNS-% abzgl. 0,4 % konnten an einigen Estrich-Sorten verglichen werden, jedoch ist dieser Umrechnungs-Faktor nicht auf alle Zement-Estrich-Sorten anwendbar ! (Siehe auch Estrich-Trocknungs-Untersuchungs-Ergebnisse).

 

Eine unverbindliche Vergleichs-Tabelle finden Sie hier.

 

 

So ungleichmäßig trocknet die Estrich-Fläche

 

So ungleichmäßig trocknet die Estrich-Masse

Estrich-Fläche   Estrich-Masse
Man kann keine 5 Löcher ausgraben, um den NIEDRIGSTEN (Belegereifen) Messpunkt zu finden!   Man wird auch in 10 Löchern nicht die dickste (gefährlichste) Estrich-Stelle finden !


Jede zerstörende Messmethode lässt den gefährlichen Rest-Feuchte-Anteil verdampfen, bevor er gemessen werden kann !
Das NIEDRIGSTE Mess-Ergebnis markiert den Bereich, wo sich am wenigsten, gefährliches Anmach-Wasser befindet.  -  Belege-Reife hat sich eingestellt !
Wenn mehrere unterschiedliche Messergebnisse ermittelt werden, ...
... ist die Estrich-Masse  NICHT  "trocken genug" !  -  NICHT Belege-Reif !
... Bedenken anmelden !
... braucht man keine Material-zerstörende Messmethode anwenden,
... die den gefährlichen REST-Feuchte-Anteil verdampfen lässt, bevor sie ihn erkennen kann !


Erst wenn der Ausgleichs-Feuchte-Zustand erreicht ist, ist ein Estrich "trocken genug" und ungefährlich ! (solange der große Zampano und der Bauherr nicht am Thermostat dreht !)
Deshalb ist eine Feuchte-Messung nur dann sinnvoll, wenn das Feuchte-Messgerät den Ausgleichs-Feuchte-Grenzwert der jeweiligen Estrich-Sorte kennt !

 

Welche Estrich-Sorten "kennt" das DNS-Feuchte-Messgerät ?

 

Welche Estrich-Sorten "kennt" das CM-Feuchte-Messgerät ?

Estrich-Sorten  

Zement-Estrich = 2,0 CM-%
Welches Bindemittel ?

 

FliessAnhydrit = 0,5 CM-%
Welches Bindemittel ?

 

Eine CM-Messung liefert am nassen Estrich ein "zu hohes", und am trockenen Estrich ein "zu niedriges" Messergebnis ! Die meisten Feuchte-Schäden passieren dann, wenn bei angeblich "guten" 1,4 CM-% belegt wurde !

     

 

 

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