Häufig gestellte Naturstein-Fragen

 

 

Offensichtlich sind Sie gerade dabei, den Stein verlegen zu lassen. Aus entsprechenden Erfahrungen heraus möchten wir Sie dringend bitten, möglichst schnell prüfen zu lassen wie hoch der Feuchtegehalt IM ESTRICH-Untergrund noch ist, da daraus die meisten, und teuersten Bauschäden resultieren können ! ! ! Der Feuchtegehalt im Estrich sollte bei Anhydritestrich unter 0,5 % - und bei Zementestrich unter 1,5 % liegen. (gemessen mit unserem Feuchtemessgerät Hydrotest G-812).

 

Wie Sie schon sagen, sind Natursteine im Allgemeinen, Kalksandstein aber im Besonderen, schutzbedürftig wenn diese auf dem Fussboden verlegt werden, weil sie relativ schmutzempfindlich sind.

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass es grundsätzlich keine Möglichkeit gibt, einen stark saugfähigen Naturstein ohne Beschichtung (die nicht dauerhaft haften würde) 100 % fleckunempfindlich zu gestalten, da alle Schutzmassnahmen die natürliche Porosität des Steins nicht verschliessen können und sollen, über diese Porenräume aber eine Diffusion von Flüssigkeiten langfristig erfolgen kann.

 

Vor der Imprägnierung von Natursteinbelägen

sollen dieselben z.B. mit R-255 Marmor-Grundreiniger gereinigt werden um Bauschmutzspuren zu beseitigen.

 

In Ihrem Fall würde ich empfehlen den Stein z.B. mit unserer Fleckbremse I-234 zu imprägnieren, was dazu führen wird, dass Flüssigkeiten nicht unmittelbar in den Stein eindringen können. Aber auch hier besteht die Gefahr dass solche Flüssigkeiten nach ca. 1 Stunde über die offenen Steinporen in tiefere Bereiche vordringen, und dort Flecken verursachen können, sofern sie nicht rechtzeitig entfernt werden.

 

Als Voraussetzung für eine gute Imprägnierung muss die Restfeuchte im Stein < 0,2 % (gemessen mit DNS G-812 Feuchtemessgerät) sein, damit das Imprägnat gleichmäßig tief in die Steinoberfläche eindringen kann, um die erhoffte Fleckschutzwirkung zu bewirken. Wenn dies nicht gewährleistet ist, ist eine Imprägnierung nutzlos und sogar schädlich da dunkle Flecken im Stein entstehen können !

 

Bei dieser Imprägnierung ist damit zu rechnen, dass eine geringfügige Verdunklung des Stein stattfindet, weil ein Teil der Poren gefüllt, und dabei dunkler wird. Dies hängt allerdings von der bei Ihnen verlegten Steincharge ab, die eine mehr-oder-weniger dichte Struktur aufweisen kann.

 

Eine Glanzschicht wird durch die Imprägnierung nicht gebildet. Da in der Fleckbremse I-234 Lösemittel enthalten sind, (die wir nach-wie-vor für die bessere Möglichkeit halten gegenüber wasserverdünnbaren Imprägnierungen) die das Imprägnat zunächst tief in den Stein führen sollen, deshalb aber auch relativ lange brauchen um wieder zu verdunsten, werden in den Räumen nach der Imprägnierung Lösemitteldämpfe auftreten, die sich nach ca. 5 Tagen verlieren werden. Nach dem Verdunsten dieser Lösemittel ist die Imprägnierung aber für Mensch und Tier, nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse, als gesundheitlich unbedenklich einzustufen.

 

In dieser Zeit ist es empfehlenswert die Bodenbeläge nicht nass zu reinigen um die frische Imprägnierwirkung langfristig nicht zu beeinträchtigen.

 

Zur Erhaltung der Schönheit des Natursteins ist es ratsam, unsere P-224 Steinpflege als Wischwasserzusatz einzusetzen, da dieser Wischwasserzusatz die Steinoberfläche zwar reinigt, aber nicht "auslaugt", was viele handelsübliche Steinpflegemittel bewirken !

 

Da uns bekannt ist, dass sogar "Natursteinspezialisten" oft Schwierigkeiten bei der Anwendung von chemischen Stein-Schutzmitteln haben, was zu enormen Bauschäden führen kann, die wir dann beheben müssen, bieten wir auch an, die Arbeiten für Sie auszuführen, was gegenwärtig, nicht nur in Deutschland, unser Hauptaufgabengebiet darstellt.

 

Die Kosten für eine entsprechende Arbeitsausführung liegen, je nach Entfernung und Umfang bei € 10 - € 15 pro qm.

 

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben, und würden uns freuen, Ihnen die entsprechenden Produkte liefern zu dürfen oder die Arbeiten für sie auszuführen.

 

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Risse im Stein verkleben

 

 

Grundsätzliches
Harzgemische sind chemische Produkte die mit besonderer Sorgfalt anzuwenden sind. Handschuhe sind obligatorisch. Unsere Harzmischungen enthalten keine gesundheitlich bedenklichen Bestandteile wie viele Harzgemische anderer Hersteller. Einmal zusammengemischt, wird die Reaktion der beiden Komponenten in kurzer Zeit zur Erhärtung führen, wonach die Harze unbedenklich sind, und langfristig gute Eigenschaften aufweisen.

 

Voraussetzungen

Stein muss trocken sein.
Riss muss sauber sein. Ausblasen.
Waage zum Abwiegen der Kleberkomponenten.
Vorversuch an unauffälliger Stelle machen ! Manche Steinarten werden stark dunkler beim Auftragen von Rissklebern !

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Helle und stark saugende Steinsorten

Bei weissen Rissen muss zunächst die Grundfarbe des Risses mit Denzel Dark H-405 angepasst (verdunkelt) werden. Die Harzkomponenten A (Harz) und B (Härter) müssen im genauen Mischverhältnis abgewogen und gut vermischt werden. Das Harz muss dann mit einem feinen Pinsel nur auf den Riss aufgetragen werden.
Nach dem Auftragen sofort mit einem trockenen Tuch abwischen damit das Harz die Randbereiche des Risses nicht auch verdunkelt !
Ca. 12 Std. aushärten lassen.


Dann mit Risskleber Denzel Invisible H-605 den Riss füllen und den überschüssigen Kleber ca. 30 Min. nach dem Auftragen mit einer scharfen Klinge abschneiden damit ggf. nicht nachgeschliffen und nachpoliert werden muss.

 

 

Mittelfarbige Steinsorten

Hier wird das Harz Denzel Transparent H-410 verwendet um den Riss zu füllen, aber die Steinfarbe nicht zu sehr zu verdunkeln. Die Harzkomponenten A (Harz) und B (Härter) müssen im genauen Mischverhältnis abgewogen und gut vermischt werden. Das Harz muss dann mit einem feinen Pinsel nur auf den Riss aufgetragen werden.


Ca. 3 Std. härten lassen. Solange das Harz noch weich ist, überschüssiges Harz mit scharfer Klinge abschneiden damit ggf. nicht nachgeschliffen und nachpoliert werden muss.

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Dunkle Steinsorten

Hier wird das Harz Denzel Dark H-405 verwendet um den Riss zu füllen und zu verdunkeln, da die meisten Risse hier weiss aussehen. Die Harzkomponenten A (Harz) und B (Härter) müssen im genauen Mischverhältnis abgewogen und gut vermischt werden. Das Harz muss dann mit einem feinen Pinsel nur auf den Riss aufgetragen werden.


Ca. 8 Std. härten lassen. Solange das Harz noch weich ist, überschüssiges Harz mit scharfer Klinge abschneiden damit ggf. nicht nachgeschliffen und nachpoliert werden muss.

 


Pflanzenflecken auf Stein.

Nicht zu verwechseln mit Rostflecken auf Stein !

Bunte Blüten - oder Blätter sind am Baum oder Strauch ein angenehmes Motiv - am Steinfussboden nicht so sehr weil in Verbindung mit Wasser die Farbe der Pflanze in den Stein eindringen kann und dort in z.B. einem hellen Stein einen unschönen rotbraunen Fleck verursachen kann.

 

Warten sie bitte bis der Stein relativ trocken ist, und besorgen Sie sich in der Zwischenzeit in der Apotheke eine Flasche Wasserstoffperoxid (H²O²) - 30%-ige Lösung. - Sofern Ihnen der Apotheker diese relativ gefährliche Chemikalie überhaupt verkauft ! - Denn Wasserstoffperoxid in 30%-iger Lösung hat stark schädigende Eigenschaften (ätzend) für die Haut und darunter ! Also immer mit PVC-Handschuhen und Augenschutzbrille arbeiten ! Ein wassergefüllter Eimer steht immer in der Nähe für den Notfall dass etwas auf die Haut oder Kleidung spritzt ! Wenn die Kleidung bespritzt wird, sofort ausziehen und gründlich auswaschen. Die bespritzte Haut sofort mit viel Frischwasser abwaschen.

 

Den Pflanzenfleck benetzt man satt mit der Lösung und bedeckt ihn mit einem weissen Leinentuchstück. Darauf legt man eine PVC-Folie damit die Lösung nicht zu schnell eintrocknet. Der Fleck kann sich in wenigen Minuten oder auch erst in einigen Tagen auflösen. Deshalb muss man den Fleck (mit Handschuhen) regelmäßig kontrollieren und ggf. Lösung nachlegen. Sobald der Pflanzenfleck verschwunden ist, muss die Stelle gründlich mit Frischwasser nachgespült werden.

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