DNS-Messtechnik

Zerstörungsfreie Messung der Kapazität des Wasser-Dielektrikums mit Hilfe eines aufgeklappten Drei-Platten-Kondensators

Hochfrequenz :
Baustoffe werden über elektromagnetische Kräfte, die sich des 104,5°-Wasserstoff-Atom-Winkel-"Ankers" als "Klebstoff" bedienen, zusammengehalten.

Elektromagnetische Kräfte (Wasser und Wasserdampf) kann man nur mit zerstörungs-freien, elektrischen, Feldern messen, deren Intensität auf die Baustoff-Dichte abgestimmt ist !

Die Strahlung des DNS-Feuchte-Sensors regt Wasserstoff-Atome an, sich in eine bestimmte Richtung (Empfänger-Pol "kalt") zu orientieren. (Di-pol-Eigenschaften) Der DNS-Feuchte-Sensor sendet über den mittleren, "heißen", Pol, eine 5-MHz-Hochfrequenz-Strahlung (~Funk-Welle) in den Baustoff.

Die "kalten" Pole begrenzen das Messfeld des Feuchte-Sensors. Die Strahlung des DNS-Feuchte-Sensors durchdringt, ähnlich der Mobilfunk-Welle, jeden Baustoff bis zu einer bestimmten Dicke, oder bis zur nächst trockenen Schicht (Dämmung).
Bei Beton (Estrich) beträgt die PDF zerstörungs-freie Eindringtiefe des DNS-Messfeldes, (aus dem man die Kapazität des Wasser-Anteils noch vernünftig zuordnen kann), ca. 30 cm. Im Messfeld wird nur Wasser und Wasser-Dampf (Feuchte) gemessen. Wasserführende Heizungs-Rohre, und Bewehrungs-Stahl, haben keinen Einfluss auf das Messergebnis !

DNS-Feuchte-Messtechnik

DNS-Feuchte-Messtechnik

Feuchte-Sensor :
Der DNS-Feuchte-Sensor besteht aus einem aufgeklappten Drei-Platten-Kondensator, dessen "heißer" Pol (Sender) in der Mitte zwischen zwei "kalten" Polen (Begrenzer) angeordnet ist.

Die Kalibrierung des Anzeige-Gerätes wurde an Baustoff-gerechten Massen (Beton 20 cm - Estrich 6 cm - Holz 2 cm - Massiv-Holz 20 cm) ermittelt, wo die genauesten Messergebnisse angezeigt werden können.
Mit diesen baustellen-gerechten Kalibrierungen ist es möglich, von der Norm (spezifisches Feuchteprofil / baustellengerechter Trockungs-/Härtungsverlauf-Kurve) abweichende, Baustoff-Eigenschaften zu erkennen, die den Eingangs-Wert des Feuchte-Sensors beeinflussen. (Schicht-Dicken; Bindemittel-Qualitäten; Trocknungs-Hydratations-Umstände).

2 Computer :
Im DNS-Messgerät übernimmt der erste Computer den Eingangs-Wert des Senders und rechnet diesen in eine digitale Zahl um. Der zweite Computer sucht gleichzeitig in der vorgegebenen Baustoff-Kurve (Feuchteprofil) den Gewichts-Wert, der dort mit dem Eingangs-Signal übereinstimmt.

Anzeige-Wert :
der so aufbereitete Eingangswert wird dann als Gewichts-Prozent, bezogen auf den 20/42°C - Ausgleichsfeuchte-Wert des jeweiligen Baustoffs, angezeigt. Da der DNS-Feuchte-Sensor nur Wasser, bzw. Wasserdampf (Feuchte) "erkennt", (die Strahlungs-Intensität "filtert" den Dielektrizitäts-Konstanten-Wert von Wasser (~80) aus allen anderen Dielektrizitäts-Konstanten-Werten [1-15] anderer Baustoffe), haben im Baustoff (Estrich) eingebaute Stahlarmierungen, und wasserführende Heizungsrohre keinen Einfluss auf das Messergebnis, wenn sie fachgerecht eingebaut sind. Im Falle nicht fachgerechtem Einbaus dieser Materialien, wird im DNS-Feuchte-Sensor ein Kurzschluss erzeugt, der immer zu hohe, und damit sichere, Messergebnisse anzeigt.

Messgenauigkeit - Reproduzierbarkeit :

  • Die Messgenauigkeit des Feuchte-Sensors G-814 (G-812-Nachfolger) beträgt >97 % an bekannten Baustoff-Feuchteprofilen.
    An unbekannten Baustoff-Mischungen werden noch >95 % Messgenauigkeit erzielt. 
  • Die Messgenauigkeit des Feuchte-Sensors G-83X beträgt >99 % an bekannten Baustoff-Feuchteprofilen.
  • Die Praxis-Reproduzierbarkeit der DNS-Messergebnisse liegt an G-814-Messgeräten und rauhen Oberflächen, bei 0,1 %-Toleranz.
  • Die Praxis-Reproduzierbarkeit der DNS-Messergebnisse liegt an G-83X-Messgeräten und rauhen oder glatten Oberflächen, bei 0,01 %-Toleranz.

Die DNS-Messtechnik ist KEINE Widerstands-Messmethode.
(...die nur Wasser anzeigen kann, das sich auf der kürzesten Strecke zwischen den Elektroden befindet. Eindringtiefe je nach zerstörender Elektroden-Tiefe).