Voraussetzungen für Baustoff-Feuchte-Messungen :

Wie weit will die Estrich-Schicht austrocknen, und wie viel Anmach-Wasser kann sie dabei gefährlich werden lassen ?

Ein Feuchte-Messgerät muss die spezielle Estrich-Sorte 'kennen' (speziell kalibriert sein) um den gefährlichen Anteil der Rest-Feuchte-Menge anzeigen zu können !

 

In den Messgeräten G-821 / G-822 / G-823 werden Soll-Werte angezeigt, die der Belege-Reife-Beurteilung zugrunde zu legen sind. Die vorgegebenen Soll-Werte sind ein Resultat aus dem Ausgleichs-Feuchte-Grenzwert der jeweils angewählten Estrich-Sorte, und einem 'Bonus' für die geringere Wasser-Empfindlichkeit der jeweils angewählten Belags-Art, die auf dem Estrich verlegt werden soll.

 

Der Ausgleichs-Feuchte-Grenzwert wurde für die einzelne Estrich-Sorte in unserem Klimaraum bei konstant 20°C / 55 % r.F. ermittelt, womit diese Umgebungs-Bedingungen dem durchschnittlich auftretenden Mittel-Europäischen 'Wohn, bzw. Nutzungs-Klima' entsprechen. Bei Erreichen dieses Ausgleichs-Feuchte-Zustands ist die Estrich-Sorte für alle Beläge oder Beschichtungen 'Belege-reif'. (Ausnahmen gelten für beheizbare Estrich-Systeme, welche die 'normalen' Trocknungs-Voraussetzungen unterschreiten, und nicht kontrollierbar sind).

 

Da unterschiedliche Belags-Arten unterschiedlich 'empfindlich' gegen Wasser-Dampf und Wasser-Dampf-Druck sind, haben wir bestimmte 'Bonus-Werte' (Zuschlags-Werte) auf den Ausgleichs-Feuchte-Wert addiert, um für weniger empfindliche Belags-Arten eine frühere Belege-Zeit, ohne größeres Rest-Feuchte-Risiko, erreichen zu können.

 

Da diese Baustellen-realistischen Voraussetzungen bis heute weltweit in keinem Labor oder Institut angewandt werden, (um Feuchte-Messungen erst möglich zu machen), sind die angegebenen Soll-Werte nur auf DNS-Denzel-Messgeräte der Typen G-821 und G-822 zu beziehen, und in keiner Liste prüfbar.

 

Für die Richtigkeit der DNS-Denzel-Mess-Ergebnisse sind wir verantwortlich.

Die örtlich zutreffenden (in der Regel schlechteren Voraussetzungen, die höhere, und damit früher belegbare, Grenzwert erlauben) Voraussetzungen müssen vom Bauherrn geliefert werden.

 

Da wir die o.g. Baustellen-Praxis-Voraussetzungen allen, von uns vertriebenen Messgeräten zugrundelegten, und bisher in 20 Jahren, und bei mehr als 4.500 Messgerät-Anwendern NICHT zum Feuchte-Schaden geführt haben, gehen wir aber davon aus, daß die Messgerät-Vor-Einstellungen (Kalibrierungen) relativ sicher sind.

 

Allgemein anerkannte Regel der Technik

Wie definiert sich die 'Mehrzahl der Fachleute' ?
max. 10 Fachleute

Herr Erning,
Herr Zanocco,
Herr Schmidt,
und ein paar Sachverständige
empfehlen, das CM-Mess-Ergebnis 'anzuerkennen',
gleichwohl es viele Beweise (und Urteile) für dessen Ungenauigkeit gibt.

mehr als 100 Fachleute

Herr Heuer,
Herr Lange,
Herr Nürnberger,
Herr Kathage,
Herr Königer,
u.v.a. laut DNS-Messgerät-Anwender-Listen, sehen im DNS-Denzel-Mess-Ergebnis eine nachvollziehbar gute Basis für die Rest-Feuchte-Beurteilung.

In der Definition 'Mehrzahl der Fachleute' muss auch die Qualifikation derselben einfliessen !

 

Auflistung aller uns zur Verfügung stehender Messgerät-Prüfberichte und Praxis-Erfahrungen :

Baustellen-Problem - welche Estrich-SorteBaustellen-Problem : (A.1)

Welche Estrich-Sorte kann für welchen Fussboden-Aufbau, bzw. Nutzbelag, wann, 'trocken genug' sein ?

 

Feuchte messen

ist erst dann möglich, wenn das Messgerät mit dem Feuchteprofil kalibriert ist, das für den zu prüfenden Baustoff gilt. Ein zutreffender, vom Messgerät-Hersteller vorgegebener, Grenzwert erlaubt dann das Mess-Ergebnis auf 'trocken genug' oder 'zu feucht' beurteilen zu können. DNS-Denzel Feuchte-Messgeräte sind mit den gängigsten Feuchteprofilen der Standard-Baustoffe, und unterschiedlicher Sonder-Konstruktionen kalibriert, und zeigen Mess-Ergebnisse als Gewichts-% bezogen auf die 20°C/42°C-Trocken-Masse.

 

Stand der Technik

DNS-Messtechnik : A.2 (Download) / B.2 (Download)

Kapazitive Feuchte-Messung mit HF-Sensoren (zerstörungsfrei); ein hochfrequentes Wechselfeld erfasst ein Volumen um zwei bzw. drei Elektroden; daraus lässt sich die material- und insbesondere die feuchteabhängige Kapazität des Baustoffes ermitteln. Diese Methode ist ein Sonderfall der FDR (Frequenzbereichsmessung); sie verwendet in der Regel eine einzige Frequenz im Bereich zwischen etwa 100 kHz und 10 MHz.
Die Zuverlässigkeit der Messung hängt stark ab von: Elektrodenmaterial, -form, Messfrequenz (Leitfähigkeit, Polarisationszustände, Relaxation), Anpressdruck, Oberfläche des Prüfmaterial und Körnigkeit (Kontaktfläche, Luftspalt), Materialdichte, Wassergehalt, Temperatur, Ort (Feuchteverteilung im Material).

 

Temperatur-Sensibilität : A.3 (Download)

DNS-Feuchte-Sensoren sind gegen Temperatur-Schwankungen unempfindlich.
Bei Temperaturen unter -10°C kann sich Kondensat am Sensor niederschlagen, das erst abtauen muss, um Fehl-Messungen zu vermeiden.

 

Messung von Estrich-PrismenEinbauteile und Stör-Felder : A.4

Einfluss wasserführender Heizungs-Rohre und Bewehrungs-Stahl auf das DNS-Mess-Ergebnis :
Keiner. Prüfbericht Dr. Rapp vom 20.06.2009

 

DNS - Messgenauigkeit : A.5 (Download)

Messgenauigkeits-Prüfung des Notariat Göppingen vom 13.08.1994.
G-811 weist Abweichungen von ~0,36 % auf.

 

Prüfbericht A.6 (Download) / B.7 (Download)

der MFPA Weimar vom 01.09.2002 an konventionellem Zementestrich werden Abweichungen von 0,1 % nachgewiesen.

 

Prüfbericht A.7 (Download) / B.7 (Download)

der MFPA Weimar vom 01.09.2002 an Calciuimsulfat-Fliessestrich werden Abweichungen von 0,1 % nachgewiesen.

 

Umfrage-Ergebnisse A.8 (Download)

(bei 550 Messgerät-Kunden in 2005 zeigen

a) keinen Schadensfall bei Anwendung der DNS-Messgeräte.
b) 97% sind mit Handhabung zufrieden.
c) 54 % sind sicher, mit Anwendung der DNS-Messgeräte einen Feuchteschaden verhindert zu haben.
d) 8 % erlitten einen Feuchteschaden gleichwohl sie eine CM-Messung gemacht hatten.

 

Praxisbericht A.9 (Download)

des SV Lange vom 26.05.2009 werden durchschnittlich + 0,3 % im Vergleich zum CM-Mess-Ergebnis vermerkt.

 

RechtsgutachtenRechts-Gutachten A.10

vom 12.06.2009 in dem bestätigt wird, dass

a) die CM-Messung keine Pflicht darstellt, und
b) alternative, nachvollziehbare Mess-Methoden 'anerkannt' werden.

 

Estrich-Trocknungs-Experiment A.11 (Download)

(SV-bestätigt) vom 01.03.2009 zeigen DNS-Abweichungen im Vergleich zur Darr-Prüfung um max. 0,1 %.

 

Estrich-Trocknungs-Untersuchung A.12 (Download)

(SV-bestätigt) vom 2011 zeigen DNS-Abweichungen im Vergleich zur Darr-Prüfung um max. 0,1 %

 

Reproduzierbarkeit (A.13) der DNS-Mess-Ergebnisse :

Zerstörungs-freie Messfelder erlauben zu jeder Zeit Widerholungs-Messungen.

 

1. Preis (A.14) für die beste Innovation 2010 in Euro-Parkett-Messe

Produkt des Jahres

 

G-820/21 Produkt des Jahres 2011 für Fliesenleger (A.15)

Innovationspreis

G-820/21 wissenschaftlich nachweisliche Funktionalität (A.16)

 

G-820/21 (A.17) zeigt
Messegerät G820

Die Baustoff-Gruppe
Die spezielle Baustoff-Sorte
den vorgesehenen Bodenbelag
den dazu passenden Ausgleichs-Feuchte-Soll-Wert.
den gemessenen Ist-Wert
die Wasser-Menge, die dann noch aus 1 m² / 5-cm-Estrich gefährlich werden könnte.
Datum der Messung und Uhrzeit für Dokumentation.


DNS-Feuchte-Messgeräte-Entwicklung A.18
Messegerät G820

 

 

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