Zulassung / Anerkennung

Messgerät-Zulassung :
Eine Bauartrechtliche Zulassung kann für die CM-Messmethode nicht in Aussicht gestellt werden, weil der CM-Druckbehälter den Sicherheits-Vorschriften der behördlichen Druckgeräte-Verordnungen, Richtlinien des Europäischen Parlaments und EU-Rates, NICHT gerecht werden kann. (vergl. Druckgeräteverordnung 14 PRODSV; Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU; Richtlinie 2010/35/EU).

Messmethoden-Ablehnung :
Im 'Vergleich verschiedener Messverfahren...', der 1997 am 9. Feuchtetag in Weimar veröffentlicht wurde, lautet das Fazit :
... daß die CM-Methode und das Widerstandsverfahren weder an den untersuchten Zementmörtelproben brauchbare Ergebnisse lieferten, noch für die Baupraxis eingesetzt werden sollten."

Messgerät-Anerkennung :
Im selben Vergleich wird 'das dielektrische Verfahren (DNS-Denzel-Messmethode) mit guten Ergebnissen bestätigt' !

Früher wurden CM-Messergebnisse, (NICHT die CM-Messmethode !), erst im Schadensfall (zu spät !) vor Gericht 'anerkannt', wenn ein Messmethoden-Prüfprotokoll die CM-Funktions-Tüchtigkeit und das CM-Mess-Ergebnis bestätigt haben. Der Feuchteschaden musste trotzdem vom Bodenleger reguliert werden !

Die Tatsache, daß DNS-Denzel-Messergebnisse in 20 Jahren bei mehr als 6.000 Anwendern noch nie 'gerichtlich anerkannt' werden mussten, beweist deren 'allgemein anerkannte Regel der Technik' !

 

Auftrags-Risiko :
0,1 % entspricht 110 g Wasser in 1 m² / 5-cm-Estrich.
An der Baustelle soll deshalb möglichst genau festgestellt werden, ob in der Estrichschicht zu viel Rest-Feuchte-Menge vorhanden ist, die u.U. noch austrocknen, verdampfen will, und dabei Mensch und Material gefährden kann.

Es kommt drauf an, wie viel Feuchte noch (wann ?) raus will !

... weshalb die Präzision der (zerstörungs-freien) Feuchte-Messmethode UND deren Kalibrierung für bestimmte Estrich-Mischungen, (Stand der Technik) darüber entscheidet, ob der Bodenleger einen funktionstüchtigen NutzBelag herstellen, und der Bauherr damit gesund bleiben kann !

Geräte-Messgenauigkeit :
Bis heute existieren nur Untersuchungs-Berichte, in welchen die 'Unbrauchbarkeit der CM-Messergebnisse' bewiesen wird.
In den meisten Fällen zeigen CM-Messungen (insbesondere an Zusatzmittel-Estrichen) zu niedrige, und damit gefährliche, CM-Messergebnisse.

DNS-Denzel-Feuchtemessgeräte zeigen welche Estrich-Sorte im Normalfall, bis zu welchem ungefährlichen AusgleichsFeuchteWert (AFW) austrocknen will, damit man am Messergebnis beurteilen kann, ob die noch vorhandene RestFeuchteMenge (RFM) für den vorgesehenen Fussbodenaufbau gefährlich werden kann. (siehe auch 'Zulassung').
DNS-Denzel-Messgeräte verfügen über mehrere Gutachten und Prüfberichte welche eine >98 % Messgenauigkeit bestätigen.
Ein technisches Gutachten, und ein Rechtsgutachten liegen jedem DNS-Messgerät als Auszug bei.

2,0 (0,5) CM-%-Empfehlung :
Die DIN 18560-1/4 empfiehlt ESTRICHLEGERN (18560-1/4 ist für Bodenleger NICHT verbindlich !) die Estrich-Belege-Reife herzustellen, und bei 2,0 (0,5) CM-% zu bestätigen. Diese 'Belege-Reife-Grenzwerte' passen weder für ein D-A-CH-PL-Binde- und Zusatzmittel, noch für eine bestimmte Belags-Art !
... weshalb im selben Absatz der Norm, die Verantwortung für die 'Eignung der Estrichschicht für den vorgesehenen Belags-Aufbau', auf den Bodenleger verlagert wird, "...und was der draus macht, ist SEIN Problem, aber nicht das des Estrichlegers" !

CM-Forderung :
Bauherren oder Planer, die trotz der o.g. Erkenntnisse eine CM-Messung fordern, dürfen SELBST eine CM-Messung durchführen oder durchführen lassen, müssen dann aber logischerweise auch die Bodenleger-Gewährleistung (schriftlich) übernehmen !

 

Material-zerstörende / zerstörungs-freie RestFeuchte-Messung :
Wasser und Wasserdampf (Feuchte), die in einer Estrichschicht ungleichmäßig verteilt sind, verdampfen schon während dem (zerstörenden) Aufstemmen der Estrichschicht innerhalb von 8 bis 10 Sek., noch BEVOR das zerstörte Prüfgut in das CM-Druckgerät abgewogen werden kann.
Das CM-Messergebnis ist demnach nicht nur falsch, sondern fällt auch gefährlich NIEDRIG aus, was die so genannte Belege-Reife nur vortäuscht !
In der Sachverständigen-Praxis wird nachgewiesen, daß viele Feuchteschäden dann entstanden sind, als vor der Belagsverlegung 1,4 CM-% gemessen wurden !

RestFeuchteMengen kann man deshalb nur mit zerstörungs-frei arbeitenden Messmethoden ermessen, deren Präzision behördlich und praktisch bewiesen ist.

DNS-G-814 Feuchtesensoren können Feuchtenester auch in >6-cm- Estrichschichten ZERSTÖRUNGS-FREI erkennen, wobei Bewehrungsstahl oder wasserführende Heizungsrohre das DNS-Mess-Ergebnis NICHT verfälschen. Die zerstörungs-freie Messfeld-Eindringtiefe der DNS-Denzel-FeuchteSensoren wird im Gutachten des RA Kuschel bestätigt, kann aber auch an jeder Baustelle nachvollzogen werden.

 

Messprotokoll :
Ein dokumentiertes Messprotokoll soll zeigen, in welchem Bereich der Estrichfläche noch wie viel Rest-Feuchte vorliegt. Den Nachweis, ob die Messtechnik gute Messergebnisse liefern kann, muss der Messgerät-Hersteller VORHER führen !

... weshalb DNS-Denzel als einziger FeuchteMessgerät-Hersteller baustellen-gerechte TrocknungsVerlaufKurven bestimmter EstrichMischungen erarbeitet hat, die einen Sollwert vorgeben lassen, an dem der Istwert in Wasser-Menge pro 1 m² / 5-cm-Estrich angezeigt werden kann...
...was in mehreren Dokumenten wissenschaftlich fundiert beschrieben wird, die auch in unserer Webseite www.DNS-Denzel.de/referenzen.html einsehbar sind.

 

... an der Baustelle :
wenn die Estrichschicht trotz langer Trocknungszeit nicht trocknen will, (was an vielen Umgebungs-Faktoren liegt), sollten Sie die Estrich-Oberfläche gründlich abschleifen, und 1 Tag danach erneute Feuchte-Messungen durchführen.

Ohne Kenntnis der genauen Estrich-Zusammensetzung, bzw. ohne zuverlässigen AFW, wählen Sie am DNS-Denzel-Messgerät die Standard-Einstellung für die vorliegende Estrich-Art.

Machen Sie mehrere elektronische Messungen. 4 in den Eckbereichen, und 2 in der Raum-Mitte. 
Unterschiedliche Messergebnisse ? :
dann ist das NIEDRIGSTE Mess-Ergebnis Ihr Sollwert ! 
...bis zu dem die übrigen Estrichbereiche noch austrocknen werden ...
Unterschiedliche Messergebnisse bedeuten deshalb, noch NICHT Belege-Reif !

Sofern der CM-Empfehler diese Gewährleistungs-Freistellungs-Erklärung NICHT SCHRIFTLICH abgibt, orientieren wir unser Auftrags-Risiko an DNS-Denzel-Messergebnissen.