Häufig gestellte Estrich / Messgerät-Fragen

FAQ Baustoff-Feuchte

Der wichtigste Aspekt bei der Anwendung unserer Feuchte-Messgeräte ist die Wahrscheinlichkeit, keine Schadensfälle mehr zu produzieren, weil Sie sich auf Baustellen-gerechte Messergebnisse verlassen können. Trotzdem wollen wir hier auf die am häufigsten gestellten Fragen eingehen.


Ausgleichs-Feuchte-Wert (AFW)

die wichtigste Voraussetzung, um den Feuchte-Anteil in einem Baustoff messen zu können, ist, zu wissen, bei welchem Ausgleichs-Feuchte-Wert der Baustoff "trocken" ist. Ohne einen "Trocken"-Grenzwert können Sie nichts prüfen, bzw. ist JEDE Messmethode und JEDES Messergebnis wertlos !

In DNS-Feuchte-Messgeräten haben wir für die wichtigsten Baustoffe den "passenden" Ausgleichsfeuchte-Wert hinterlegt, damit Sie das Messergebnis auf gefährlich oder ungefährlich beurteilen können.
Seit einigen Jahrzehnten wissen wir, dass Zement-Estriche einem anderen Grenzwert (angeblich 2,0 CM-%) zustreben, als Anhydrit-Estriche (angeblich 0,5 CM-%).


Seit einigen Jahren wissen wir auch, dass Zemente unterschiedlicher Herkunfts-Orte, deutlich unterschiedliche Ausgleichs-Feuchte-Werte anstreben, was bedeutet, dass, je nach Herkunft des Zementes (Bindemittel), ganz andere Wasser-Mengen aus dem Estrich verdampfen (und gefährlich werden) wollen, als bei anderen Zement-Herkunfts-Orten.

Dasselbe gilt für Anhydrit- oder CalciumSulfat-Estriche, aber dort sind die unterschiedlichen Ausgleichs-Feuchte-Grenzwerte noch gravierender als bei Zement-Bindemitteln.
Wenn wir den Ausgleichs-Feuchte-Wert des vor-Ort-Estrich aber nicht kennen, ....... kann es keine Risiko-Beurteilung geben !


... und 2,0 CM-% "passen für die D-A-CH-Zement-Sorten genau so wenig, wie 0,5 CM-% für die europäischen Anhydrite ! So viel zur aktuellen Baustellen-Situation 2016.

Mit unseren Feuchte-Messgeräten können Sie mit dem dort, für die wichtigsten Estrich-Sorten gespeicherten, Ausgleichsfeuchte-Wert erstmals schnell und genau erkennen, ob ein Feuchte-Risiko besteht.
Diese Erkenntnis erlaubt es Ihnen ggf., sachlich begründete Bedenken gegen die Vor-Leistung "Estrich" anzumelden, womit Sie sich zunächst aus der ersten Reihe der Schadens-"Verdächtigen" abmelden können !
Estrich-Hersteller sind dann in der Pflicht, ihre Estriche so herzustellen, dass der Bodenleger diese "abnehmen" kann !


Daß dies schwer ist, ändert nichts an der Tatsache, dass SIE, als Bodenleger, die Belege-Reife NICHT herstellen können !


Deshalb gibt es keinen anderen Weg als den "passenden" Ausgleichs-Feuchte-Wert für bestimmte Baustoffe vorzugeben, damit man diesen prüfen kann.


Da nur der Messgerät-Hersteller wissen kann, welcher Eingangs-Wert an welchem Baustoff zu welchem Anzeige-Wert führen muss, ist der Messgerät-Hersteller die Schnittstelle, die der Estrich-Hersteller für seinen Baustoff-Grenzwert, und der Bodenleger für das zuverlässige Messgerät, (in dem möglichst viele Baustoffe fachgerecht hinterlegt sind), nutzen kann. (so lange es keinen genormten Estrich gibt).
... und dies erfüllt das G-832-Messgerät im Messprotokoll !

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Im Messprotokoll

soll ersichtlich sein, an welchem Messpunkt (MP) innerhalb eines Raumes, welches Mess-Ergebnis vorliegt. Zusätzliche Informationen betreffen das Objekt, den Raum, die Estrichsorte, den vorgesehenen Belag, den Messgerät-Typ, die Messgerät-Einstellung, den Sollwert (Belege-Reife-Wert), ggf. Luftfeuchte, Lufttemperatur, Flächen-Temperatur, Taupunkt, kritischer Kondensationspunkt.


Das DNS-Mess-Ergebnis fällt oft höher aus, als das CM-Mess-Ergebnis

Unsere Feuchte-Messgeräte sind an realistischen Estrich-Trocknungs-Eigenschaften kalibriert, und die Messgenauigkeit ist wissenschaftlich / technisch und praktisch bestätigt.
Für eine CM-Messung existieren keine wissenschaftlichen Prüfberichte, und praktische Vergleichs-Messungen zeigten 'bei 16 CM-Messungen, 16 unterschiedliche Mess-Ergebnisse'.
Gründe dafür sind :
1.) Bei der CM-Probennahme verdampfen ca. 0,4 % Anmachwasser bereits VOR der CM-Messung.
2.) Da die CM-Probe aus 80 % TROCKENEM Kies, und ca. 20 % zu messendem Zementsteinkorn besteht, kann das CM-Mess-Ergebnis höchstens 20 % genau sein, was ein weites Feld Unwägbarkeiten erzeugt, die selbst beim selben CM-Messgerät Messwert-Unterschiede hervorrufen.
3.)'Moderne' Estrich-Sorten enthalten häufig Zusatzmittel, die der besseren Verbeitbarkeit und früheren Trocknung dienen sollen.
Da diese Zusatzmittel mehr oder weniger 'elastische' Zementsteinkörner bilden, wird die dort befindliche Rest-Feuchte-Menge nur unzureichend zur CM-Messung freigesetzt, was häufig sehr niedrige, und damit unkontrollierbar gefährliche, Mess-Ergebnisse bewirkt.

Bitte orientieren Sie sich aus o.g. Gründen weiterhin an den DNS-Mess-Ergebnissen, für die wir verantwortlich sind, und nehmen Sie die CM-Messung bzw. deren Mess-Ergebnisse für das, was sie sind : Nur eine EMPFEHLUNG, die für ESTRICH-Leger gilt, aber nicht für BODEN-Leger !

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Das Gerät zeigt keinen Messwert an

Sie haben das Gerät vor dem Messen nicht in die Luft gehalten um die Luftfeuchtigkeit zu ermitteln !
Das Gerät erst in die Luft halten, dann einschalten UND EINGESCHALTET LASSEN !
Es wird erst die Luftfeuchtigkeit automatisch gemessen, und vom kommenden Messwert "weg-kalibriert"
Wenn die Kontrolllampe grün leuchtet kann man den Estrich messen, und erhält ein Messergebnis von dem die Luftfeuchte "abgezogen" wurde.


Welche Vorteile hat die Feuchtemessung mit Hydrotest G-814 gegenüber anderen Messmethoden?

Wenn Sie sich an die Messergebnisse des Hydrotest halten, werden Sie nicht in die Verlegenheit kommen irgendwelche Schwierigkeiten vertreten zu müssen, weil Sie keine Schadensfälle mehr einbauen werden !

Eine Messung mit Hydrotest G-814 kostet ca. 0,04 €, weil das Messergebnis sekundenschnell angezeigt wird.
Materialzerstörende Messungen kosten in der Regel bis zu 30 € weil die Probenentnahme aufwendig ist !

Das DNS-Messergebnis ist beweisbar - weil Sie die Gerätefunktion und die Messungen zu jeder Zeit zeigen und nachprüfen können. Mit unserem Messgerät Hydrotest G-814 sind Sie in der Lage an vielen Stellen einer Estrichfläche und in unbestimmten Zeitabständen Messungen durchzuführen, die man jederzeit nachprüfen kann. Damit ist die Genauigkeit der Feuchtemessung mit unserem Hydrotest  G-814 nachweisbar, was vor Gericht in jedem Fall als Beweis gelten muss und nicht nur als "Anerkennung der Messergebnisse".

Bei EINER Messung mit Hydrotest G-814 erfassen Sie 350 cm³ -  bei der CM-Messung 20 - 50 cm³ Estrichmasse. Hydrotest G-814 ist einfach zu bedienen; ohne Gefahren zu benutzen und zu transportieren.

Sie müssen den kundeneigenen Estrich nicht mehr löchern. (Risiko Heizrohre ?)

Sie müssen nichts mehr umrechnen und umständlich erklären weil das Hydrotest G-814 den Feuchtegehalt unmissverständlich in Gewichts-oder Masse-% genau anzeigt, sodass auch Bauherren das Risiko unmittelbar auf der Anzeigeskala SEHEN und akzeptieren können !

Sofern für Sonder-Estrich-Sorten ein Feuchteprofil für das G-814 Messgerät vorliegt, kann man jeden Baustoff genau messen.

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Ist eine CM-Messung noch erforderlich ?

Ihre Frage können wir aus fachlicher Sicht eindeutig mit nein beantworten, da die Messung mit Hydrotest wesentlich genauer ist als die CM-Messung, (siehe Prüfberichte der Universität Weimar) die überdies viel schneller durchgeführt werden kann. (siehe auch Rechtsgutachten Dr. Nickl und techn. Gutachten Strehle)

Derzeit (05/2010) werden die meisten Feuchteschäden auf 1,4 CM-%-Restfeuchte verlegt, weil die wenigsten Bodenleger wissen, dass es Zementestrich gibt, die auf 0,8 CM-% trocknen wollen und können, wobei die dann verdampfende Restfeuchte zum Feuchteschaden am Bodenbelag führen kann ! Der bisher bekannte 2,0 CM-%-Grenzwert    IST DIE SCHADENS-URSACHE ! Als annähernder Vergleichswert kann angenommen werden, dass vom DNS-Messergebnis Zement-Estrich ~0,4 % abgezogen werden können, um einen CM-Messwert zu errechnen.


Ist das Hydrotest G-814 - Prüfverfahren nach DIN anerkannt ?

Bis heute (09/2016) wird kein Feuchte-Prüfverfahren nach DIN anerkannt ! Die CM-Hinweise in DIN 18560 richten sich an Estrich-Leger, aber nicht an Boden-Leger, 'die eigene Prüfungen durchführen sollen' !

Da die DNS-Prüfergebnisse nicht nur theoretisch richtig sind; die Funktionsgenauigkeit jederzeit geprüft werden kann; und die Messgerät Hydrotest G-812 + G-814 sich in 15-jähriger, schadensfreier Praxis mehr als 5.500-mal bewährt hat, entsprechen die DNS-Messgerät den "anerkannten Regeln der Technik", welche noch vor DIN-Normen rangieren, weshalb die Messmethode von jedem Gericht (wenn Sie überhaupt einen Schadensfall rechtfertigen müssen) anerkannt werden muss. Zwischenzeitlich bestätigen dies auch namhafte Prüfinstitute !


Sind elektronische DNS-Messgeräte "zugelassen" ?

Für die Feuchte-Messung von Estrichen gibt es keine "zugelassene" Messmethode weil die jeweiligen Estriche in der Regel nicht in konstanter Qualität hergestellt werden können. Es ist somit auch nicht möglich, hier eine konstante Basis für eine Zulassungsordnung herzustellen ! Zur "Zulassung" eines CM-Gerätes ist festzustellen, dass kein CM-Gerät eine Bauart-rechtliche Zulassung erhielt, weil es aufgrund der chemisch / technischen Gefahren, die sich bei der Handhabung ergeben, nicht zulassungs-fähig ist. Die angebliche "Zulassung" hat   NICHTS   mit der CM-Messgenauigkeit zu tun.

Vor Gericht wurden in der Vergangenheit die CM-Messergebnisse "anerkannt", weil es keine Möglichkeit gibt, diese Messergebnisse zu prüfen, da die Prüfkörper, bzw. was davon übrig bleibt, nicht mehr kontrolliert werden können !

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Was ist ein Feuchteprofil ?

Mit "Feuchteprofil" bezeichnen wir den Baustellen-gerechten Trocknungs-Verlauf einer Estrich-Masse.
Da JEDER Baustoff unterschiedlich auf viel oder wenig freies Wasser im Estrich reagiert, muss für JEDEN Baustoff, besonders für unterschiedliche Schnellzementestriche, und "beschleunigte" Zementestriche, ein spezielles Feuchteprofil (Feuchtegefälle) durch Austrocknen ermittelt werden, um für diesen besonderen Baustoff einen genauen Feuchtewert anzeigen zu können. Dies ist einer der Gründe warum andere Messgeräte nicht nachvollziehbare Feuchtewerte ausgeben !

Die Kennzahlen eines Feuchteprofils werden im DNS-Denzel-Messgerät hinterlegt damit bei einem bestimmten Eingangswert am Messfühler, der vorher an diesem Baustoff ermittelte Gew.-%-Wert, angezeigt werden kann.

Damit machen Sie an der Baustelle eine exakte Trockenschrankmessung vor Ort !


Welche Eindringtiefe erreicht das DNS-Messfeld ?

Die zerstörungsfreie Eindringtiefe beträgt ca. 6 cm - was an einem Probestück gezeigt werden kann wenn man von oben misst, und von unten eine Hand andrückt.

In massiven Beton-Baustoffen kann das Messfeld bis zu 25 cm Eindringtiefe erreichen.


Kann man beheizte (warme) Estriche messen ?

Da sich beim Beheizen eines Estrichs das Feuchtigkeitsprofil (unten-oben / abseits der Heizleitung) ändert, ist eine Feuchtemessung während, und ca. 5 Tage nach dem Beheizen, nicht sinnvoll, weil sich die Ausgleichsfeuchte noch nicht eingestellt hat, und deshalb zu viele unterschiedliche Messergebnisse (oben / unten  -  warm / kalt) angezeigt werden. Die Beurteilung der Belegereife ist aber nur  AN  EINEM, an allen Messpunkten GLEICHEN Messwert möglich !

Beheizbare Estriche können theoretisch (abhängig von Temperaturentwicklung  IM  Estrich; Wasserdampf"wanderung"; Dichtheit des Bodenbelages; Haftverbund der Belags-Materialien), JEDEN Tropfen Wasser abgeben, weshalb beheizbare Estriche eigentlich vollkommen "trocken" gemacht werden müssten, bevor ein Bodenbelag verlegt wird, weil  NIEMAND  die o.g. Einfluss-Faktoren für eine Baustelle berechnen, und den daraus resultierenden Belegereifewert angeben kann !

Das Trocknen eines 5-cm-Estrichs kann  IN  KEINEM  FALL  in 8 Tagen bei 55°C Vorlauftemperatur, in allen Estrichbereichen, einen ausreichenden Trockenwert erzielen ! (eine Estrichprobe in den Massen 15 X 15 X 5 cm,  ALLSEITS  belüftet, trocknet in 14 Tagen bei 42°C) !

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Welche Einflüsse haben Stahlarmierungen und Heizrohre ?

Da Stahlarmierungen und Heizungsrohre im unteren Drittel des Estrichs verlegt sein müssen, werden diese Einbauteile (auch bei wassergefüllten Heizrohren) nicht im Messergebnis erfasst. Dies kann man nachprüfen indem man eine Stahlmatte oder auch ein größeres Metallrohr in einen Estrichprobekörper einbaut und Vergleichsmessungen, mit / ohne Heizrohr durchführt.


Wie lange dauert eine DNS-Denzel-Messung ?

2 Sekunden - mit Tablet und Messprotokoll,  5 Sekunden.


In welchem Zeitraum muss das Messgerät DNS G-814 überprüft, geeicht) werden ?

Im Gerätekoffer ist ein Prüfblock eingebaut an dem Sollwerte angegeben sind, welche das Messgerät G-814 anzeigen muss, wenn es genau funktionieren soll. Sofern diese Sollwerte angezeigt werden, braucht das Gerät nicht nachjustiert werden. Weicht der angezeigte Wert aber mehr als ± 0,2 % vom Sollwert ab, muss das Gerät im Werk geprüft und ggf. repariert werden.


Welche Umstände können zu gefährlichen Fehlmessungen führen ?

...wenn ein Schnellzementestrich oder ein "trocknungsbeschleunigter" Estrich gemessen wird, dessen Feuchteprofil noch nicht im G-832 hinterlegt ist, bzw. auch nicht auf der DNS-Belegereife-Liste erscheint.

...wenn ein beheizter Estrich direkt über dem Heizrohr gemessen wird, wo die Restfeuchte vollständig "ausgetrocknet" ist, sich später aber von unten wieder nach oben "ausgleicht".

...wenn die DNS-Messfühler zu schräg auf die Messfläche aufgedrückt werden - wird die Anzeige deutlich sichtbar schwanken.

...wenn die Messsensor-Auflagefläche uneben ist, wird die Anzeige deutlich schwanken.

Diese Unregelmäßigkeiten haben wir im Messgerät G-832-Sensor annähernd eliminiert.

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Wie verhalte ich mich bei zu hohen Feuchtewerten ?

Nehmen Sie ein Probestück eines vergleichbaren Estrichs, das in Ihrem Büro lange Zeit gut trocknen konnte, und ZEIGEN Sie dem Bauherrn den Unterschied mit Angabe des kritischen Feuchtewertes (Messprotokoll) für diesen Estrich und Nutzbelag - und der Bauherr oder Architekt wird Ihnen aus fachlichen Gründen einen längeren Trocknungszeitraum einräumen weil er selbst den größeren Schaden hätte wenn er Sie zwingen würde trotz Vorbehalt einen Nutzbelag einzubauen !


Wie unterstütze ich den Trocknungsvorgang einer Estrichfläche ?

Vorsicht ! Eine Trocknungs- oder 'Absperr'-Empfehlung bedeutet auch einen planerischen Eingriff, der im Zweifelsfall (Schaden trotz Sonder-Trocknung oder 'Abdichtung') das größte Summen-Risiko darstellt !

Mit einigen Umständen ist es durchaus möglich in relativ kurzer Zeit einen Estrich trocknen zu lassen  indem man mehrmals täglich gut durchlüftet - auch, und gerade im Winter - Der Autor hat in seiner Wohnung am 15.12.02 auf 100 qm Fläche einen konventionellen Zementestrich verlegen lassen, der am 10.02.03 im Dickbettmörtel mit Naturstein belegt wurde. Nach dem Verlegen des Natursteins wurden die Fugen noch bis kurz vor dem Einzug offengelassen (ca. 6 Wochen)  -  schadensfrei !  - und keine "kalten Füße" !


Kann man auch Putze messen ?

Im Moment sind auf dem Messgerät G-814   6 Grundeinstellungen möglich wovon wir auf 2 Positionen einen Gipsputz und einen Kalkzementputz programmiert haben. Für weitere Baustoffe, bzw. spezielle Putzarten können wir ein Feuchteprofil für das DNS G-814 erarbeiten und auf eine beliebige Position im Messgerät programmieren. Zur Herstellung des Feuchteprofils benötigen wir ca. 2 - 3 Wochen weil der Baustoff "normal" trocknen muss.

Wenn Sie eine bedeutende Estrich oder Putzfläche in einer speziellen Bauart messen müssen, empfiehlt es sich schon bei der Auftragserteilung ein Muster dieses Estrichs oder Putzes herzusenden damit wir Ihnen rechtzeitig das Feuchteprofil auf dem DNS-Messgerät zur Verfügung stellen können.

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DNS-Messgenauigkeit ?

Unser Messgerät wurde von der Universität Weimar auf Messgenauigkeit bei Zementestrich, Anhydritestrich und Fliessanhydritestrich geprüft, wobei maximal mögliche Abweichungen von 0,1 %   gegenüber der Trockenkammer-Prüfmethode bestätigt werden. Der Prüfbericht ist dem Messgerät beigelegt und kann auf unserer Web-Seite abgeholt werden.

Jüngste Wissenschaftliche Prüfungen zeigen DNS-Messgenauigkeiten von 99,98 %. In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, dass JEDE zerstörende Messung mit anderen Messmethoden ungenau sein muss, weil bei der Probennahme ein Teil der vorhandenen Feuchtigkeit bereits VOR der eigentlichen Messung verdunsten kann !


Können die Messergebnisse auch ausgedruckt werden ?

Beim Typ Hydrotest G-814 ist dies noch nicht möglich, weil wir davon ausgehen dass ein handschriftliches Messprotokoll mit Einzeichnung der Messstelle und Gegenzeichnung des Bauherrn zur Zeit noch die sicherste und beste Dokumentation darstellt.

In den neuen Messgeräten der Serie G-830 bieten wir eine WIN-Software an, die Räumlichkeiten aufnehmen, und darin das jeweilige DNS-Mess-Ergebnis, am Messpunkt automatisch eintragen lässt, und später über einen Plotter (in farblicher Abstufung) ausgedruckt werden kann.


Was ist die beste Methode der Schadensverhütung ?

Zementestrich zeigt in der Regel bei normalen Baustellenbedingungen nach ca. 60 - 80 Tagen eine Restfeuchte die für viele Nutzbeläge schadensfrei zu belegen ist.

Faustregel

5-cm-Estrich braucht bei guter Belüftung ca. 6 - 8 Wochen zum Erreichen der 20°C-Ausgleichsfeuchte.
JEDER  Zentimeter Mehr-Dicke braucht bei guter Belüftung ca. 3 Wochen  LÄNGER  zum Erreichen der 20°C-Ausgleichsfeuchte.


Batterie-Wechsel

Zum Batterie-Wechsel wird ein kleiner Schraubendreher in die Aussparung am Batteriefach gestellt, und leicht Richtung Sensor-Bügel gedrückt, damit die Verschluss-Lasche ausgeklinkt wird.

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