I-233 Stein-Imprägnierung Extra

Imprägnierungen sind nur dann sinnvoll, wenn die Steinplatten VOR DER VERLEGUNG in unserer DNS-ThermoVac Stein-Trocknungs-Anlage richtig getrocknet, und unmittelbar mit I-233 Imprägnierung Extra behandelt werden.

Eigenschaften MIT Stein-Trocknung :
Unser Feld-Nachweis wurde 2013 an einem hoch-saugfähigen Gneiss-Material eingerichtet, das in einer Metzgerei installiert werden sollte, das, ohne Imprägnierung, 4 Wochen nach der öffentlichen Nutzung, vollflächig schwarz geworden wäre. Das Foto zeigt den Naturstein-Belag im Mai / 2017 während 'normaler' Frequentierung. 

Die Flächen werden regelmäßig unter Zugabe des DNS-P-224 Steinpflegemittels gepflegt, den I-233-Fleckschutz langfristig steigert.

 

Kurz-Anleitung :
Fussbodenheizung am Tag vorher ausschalten !
Flächen gereinigt und trocken ? Feuchtigkeitsgehalt < 2,0 % messen !
1.) Fleckbremse evtl. mehrmals satt auftragen.
2.) Ca. 15 - 30 Min. einwirken lassen.
3.) Solange noch nass, mit trockenem Tuch sauber abwischen.

Eigenschaften OHNE DNS-Stein-Trocknung :
Die Imprägnierung I-233 Gneiss-Imprägnierung Extra bewirkt, dass flüssige Medien nicht sofort (nach ca. 30 - 60 Min.) in den Naturstein eindringen können, um dort die Steinsubstanz zu schädigen. Das Imprägnierprodukt erzeugt eine wasserabweisende Wirkung. Bei Anwendung auf stark saugenden Steinflächen sollte zum besseren Fleckschutz nach dem Imprägnieren noch P-211 Steinpolitur flüssig aufgetragen werden. Fruchtsäuren aus Säften und Alkoholika erzeugen bei längerem Einwirken auf der Politur eines Marmor - Natursteines trotz Imprägnierung einen matten Fleck, jedoch beschränkt sich die Beschädigung nur auf die Oberfläche, und kann nicht tiefer eindringen. Deshalb lassen sich imprägnierte Flächen bei entsprechenden Beschädigungen wieder besser aufarbeiten. Ein vollständiger Schutz gegen Fleckenbildung ist nicht möglich, weil keine Schicht auf dem Stein aufgetragen wird.

Voraussetzungen
Dehnfugen sollen geschlossen sein. Da meistens Wachsrückstände oder Bauschmutz auf Natursteinflächen vorhanden sind, müssen die Flächen vor einer Imprägnierung mit R-255 Grundreiniger gereinigt werden, um die Poren des Natursteins zu öffnen, und Verunreinigungen zu entfernen. Wenn die Flächen abgetrocknet sind, (ca.zwei Tage nach dem Reinigen) kann die Imprägnierung durchgeführt werden. Zur Durchführung der Arbeiten müssen Schuhe mit lösemittelfesten Sohlen getragen werden, damit man die benetzten Flächen betreten kann. Die Natursteinflächen dürfen nicht warm sein, da sonst das Imprägniermittel zu schnell verdunstet, und nicht in den Stein eindringen kann. Der Feuchtigkeitsgehalt des Steines soll < 2,0 % betragen.

Verarbeitung glatte Oberfläche
Das Imprägniermittel auf die Bodenfläche ausschütten, und mit einem grossen Pinsel (Z-855 Streichwischer) vollflächig satt auftragen und gleichmässig verteilen. Wenn der Naturstein das Mittel ganz aufsaugt, muss noch mehr Imprägniermittel aufgetragen werden, bis der Naturstein gesättigt ist, und das Imprägniermittel an der Oberfläche stehen bleibt. Während der Einwirkezeit (ca. 15-30 Min.) soll die Imprägnierung mehrmals gleichmässig verteilt werden. Danach zieht man das überschüssige Imprägniermittel, welches noch an der Oberfläche vorhanden ist, mit einem Gummischaber zusammen, (jeweils soweit man die Fläche erreicht, ohne dieselbe zu betreten) und wischt die Fläche mit einem trockenen Tuch (besser saugfähiges Papier) sauber, sodass nichts mehr an der Oberfläche zurückbleibt. Wenn das Imprägniermittel bereits angetrocknet ist, kann man die Fläche nochmals mit dem Mittel bestreichen, und den Abwischvorgang erneut durchführen.

Daten nach Aushärtung
Wasserdampfdiffusionsfähigkeit des Steines ca. 85 %. Die bearbeiteten Flächen können ca. 30 Min. nach dem Abwischen in Strümpfen begangen werden. (Gummisohlen könnten Spuren hinterlassen !) Ca. 1 Stunde nach dem Auftragen kann die Fläche kurzfristig mit Flüssigkeiten belastet werden. Ca. 24 Stunden nach dem Auftragen ist die Fläche uneingeschränkt nutzbar.

Fehler beim Verarbeiten
Wenn die Natursteinflächen nach der Imprägnierung dunkle Flecken oder Streifen zeigen, waren
1.) die Flächen vor der Behandlung nicht trocken
2.) oder wurde das Imprägniermittel nicht gleichmässig und satt aufgetragen !
Wenn die Flächen matt, klebrig und unansehnlich aussehen, wurden dieselben nicht ab - bzw. nachgewischt!

Hinweise
Bei Beachtung der obenstehenden Punkte, zeigen sich nach der Behandlung keine Veränderungen an der Oberfläche des Natursteines, ausser einer geringfügigen Farbtonvertiefung, welche jedoch (möglicherweise erst nach mehreren Tagen) nach dem Trocknen des Imprägniermittels wieder aufhellt.
Durch die richtige Pflege der Flächen unter Zusatz von P-224 Steinpflege zum Wischwasser können sie wesentlich zum Erhalt der geschützten Naturstein - Oberfläche beitragen, und müssen möglicherweise diese Behandlung nicht mehr durchführen.

Arbeits- und Umweltschutz
Das Produkt enthält Lösemittel, welche beim Einatmen vorübergehend leichte Benommenheit auslösen können, weshalb bei Verarbeitung in geschlossenen Räumen mit Gasmaske gearbeitet werden sollte. Kleine Restmengen in den Blechgebinden lässt man eintrocknen, und die Trockenmasse wird als Hausmüll entsorgt. Die Blechgebinde werden dem Recycling zugeführt. Nach dem Abtrocknen der Lösemittel sind die Flächen physiologisch unbedenklich. Es können somit auch z. B. Küchenabdeckplatten behandelt werden.

Inhaltsstoffe
Siliziumorganische Verbindungen, Isobutylalkohol.

Technische Daten
ADR Kl. 3.31 C
Entzündlich nach VbF All

Verarbeitungstemperatur: > + 5° C
Lagerung trocken: mind. + 5° C

Lagerbeständigkeit
ca. 1 Jahr

Verbrauch
ca. 100-300 g/m2

Trocknungszeit
ca. 1 Std.

Unsere Gebrauchshinweise sind nur allgemeine Empfehlungen die für den jeweiligen Verwendungszweck bauseits geprüft werden müssen.